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28 Minuten

Kultur, Magazin • 19.09.2026 • 04:00 - 04:45
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Originaltitel
28 minutes
Produktionsland
F
Produktionsdatum
2026
Kultur, Magazin
(1) Menschenrechte: Ein Auslaufmodell? François Zimeray legt mit "Un innocent en prison. Réflexions sur l'avenir des droits de l'homme" (Gallimard) ein Buch vor, das aufrüttelt. Der Anwalt, der unter anderem Paul Watson und Ghislaine Maxwell - die ehemalige Partnerin Jeffrey Epsteins - vertreten hat, setzt sich seit Jahren für Menschenrechte ein. Anlass für diese Abhandlung war eine Überlegung einer Studentin der Pariser Elitehochschule Sciences Po: "In manchen Fällen würde ich es vorziehen, wenn ein Unschuldiger im Gefängnis sitzt." Sind große humanistische Rechtsgrundsätze wie die Unschuldsvermutung bedroht? (2) KI: Eine existenzielle Bedrohung für die Menschheit? Drei Schlüsselfiguren der US-Techbranche schlagen Alarm: Dario Amodei, Elon Musk und Sam Altman fordern, die Entwicklung von KI zu bremsen und strengere Kontrollen einzuführen. Ihre Sorge: Eine unkontrollierte KI könnte das gesamte Internet übernehmen. Noch drastischer äußerte sich Jacob Coxon, ein ehemaliger Mitarbeiter des KI-Unternehmens Anthropic, der vergangene Woche warnte, KI könne "uns alle bis zum Ende des Jahrzehnts auslöschen". Die plötzliche Einigkeit dieser Stimmen aus der Tech-Elite wirft eine Frage auf: Lässt sich der Fortschritt der KI noch steuern? Außerdem: Xavier Mauduit widmet sich dem russischen Nationalhelden Dimitri Donskoi aus dem 14. Jahrhundert - eine Figur, die Wladimir Putin gezielt instrumentalisiert, um seine Truppen im Donbass zu motivieren. Théophile Cossa berichtet über Spaniens neue Strategie gegen Hundekot auf Gehwegen: DNA-Tests sollen die Besitzer zur Verantwortung ziehen.