Nächtelang hat die Regierung ums Budget der kommenden zwei Jahre gerungen, jetzt ist es fix: 5,1 Milliarden Euro will sie einsparen – und zwar bei Pensionisten, Banken und Unternehmen. Dazu kommen weitere Steuererhöhungen, Entlastungen hingegen frühestens 2028. Strukturreformen sind weiter ungewiss. Reicht das wirklich, um aus dem Defizitverfahren zu kommen oder steht schon bald das nächste Sparpaket an? Warum scheut die Politik die großen Reformen? Ist von einer Regierung mit drei so unterschiedlichen Parteien nicht mehr zu erwarten? Und wer zahlt am Ende drauf?