ZDF

Zwei verlorene Schafe

Fernsehfilm, Romantikkomödie • 04.04.2026 • 12:15 - 13:40
Rebecca (Andrea Sawatzki) versucht, Thaddäus (Franz Hartwig) mit Seilziehen etwas aufzulockern.
Vergrößern
Isabelle (Sandra von Ruffin) verarztet Thaddäus (Franz Hartwig), der sich bei einer kleinen Schlägerei mit Isabels Ex Marco eine blutige Lippe eingefangen hat.
Vergrößern
Rebecca (Andrea Sawatzki, M.) versucht, Thaddäus (Franz Hartwig, l.) und Isabelle (Sandra von Ruffin, r.) zu verkuppeln.
Vergrößern
Das Verhältnis zwischen Mutter und Sohn ist nicht das Beste. Rebecca (Andrea Sawatzki, l.) will ihrem Sohn Leo (Johannes Heinrichs, M.) zum Geburtstag gratulieren und erfährt nebenbei, dass Leo und seine Freundin Anna (Maja Lehrer, r.) ein Kind erwarten.
Vergrößern
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2016
Altersfreigabe
6+
Fernsehfilm, Romantikkomödie
Was passiert, wenn eine ambitionierte, aber erfolglose Schauspielerin in der Mitte ihres Lebens einen jungen, kein bisschen ambitionierten und ebenso erfolglosen Pfarrer coacht? Rebeccas Schauspielkarriere ist den Bach runter. Das Angebot, in einem Kellertheater die Hauptrolle zu spielen, kommt da wie ein Geschenk des Himmels - genau wie das Angebot, den talentfreien Pfarrer Thaddäus zu coachen. Denn Rebecca ist chronisch pleite und hangelt sich von Job zu Job. Sie will einfach nicht verstehen, warum ihre Karriere als Schauspielerin trotz aller Leidenschaft, Anstrengung und Opfer quasi vorbei ist. Sie hat immer mehr gegeben als alle anderen. Hat sich gegen ihre Familie entschieden, um sich voll ihrem Traum zu widmen. Und wo bitte steht sie jetzt? Das Verhältnis zu ihrem Sohn Leo jedenfalls ist dermaßen beschädigt, dass sie nicht einmal miteinander reden können. Mit umso größerer Leidenschaft stürzt sie sich daher auf ihr neues Engagement: die Hauptrolle als Pfarrerin in einem Stück in einem Kellertheater - dummerweise leider unbezahlt, da keine Fördermittel vorhanden sind. Um trotzdem über die Runden zu kommen und gleichzeitig für ihre Rolle zu recherchieren, übernimmt sie auf Bitten des Bischofs, eines alten Schulfreundes, einen eher ungewöhnlichen Job: Sie soll seinen Sohn Thaddäus coachen - denn ausgerechnet der Sohn des Bischofs ist Berlins schlechtester Pfarrer. Rebecca erkennt sofort, dass bei Thaddäus Hopfen und Malz verloren ist. Er hat null Draht zu seinen "Schafen" und ist absolut unbegabt, was das Predigen betrifft. Doch bis zum Reformationstag muss der Junge predigen können wie der Heiland selbst, oder Rebecca geht leer aus. Und dann kann sie ihr Comeback vergessen, und es droht außerdem die vom Arbeitsamt angekündigte Umschulung. Doch Thaddäus boykottiert Rebeccas Engagement mit größtmöglichem Desinteresse. Als er nach einer spontanen "Lockerungsübung" dann auch noch eine Anzeige wegen Diebstahls und Körperverletzung bekommt, droht alles aus dem Ruder zu laufen. Mit dem möglichen Ende ihrer Karriere konfrontiert, schreckt Rebecca selbst vor einer Intrige nicht zurück, um Thaddäus wieder für sich zu gewinnen.