"Wild Horse Nine" – Oscar-Anwärter mit schwarzem Humor: Bei der Viennale wurde "Wild Horse Nine" zum ersten Mal in Österreich gezeigt. Der neue Film des britischen Regisseurs Martin McDonagh ist eine starbesetzte schwarze Tragikomödie und spielt im Jahr 1973: Zwei CIA-Agenten, dargestellt von John Malkovich und Sam Rockwell, reisen auf die chilenische Osterinsel Rapa Nui. Dort geraten Loyalität, politische Gewalt und die Frage nach persönlicher Verantwortung in den Mittelpunkt. Mit trockenem Humor erzählt McDonagh von einem todkranken Geheimdienstveteranen, der sich weigert, weiter zu schweigen. Der Film gilt jetzt schon als großer Oscar-Anwärter. Ab 12. November ist "Wild Horse Nine" in den österreichischen Kinos zu sehen. Abschied nach 49 Jahren – Lukas Resetarits beendet seine Bühnenkarriere: Überraschend hat Lukas Resetarits seinen Rückzug von der Bühne bekanntgegeben: Nach 49 Jahren und 30 Soloprogrammen beendet der Kabarettist seine Karriere mit sofortiger Wirkung. 1977 präsentierte er sein erstes Soloprogramm "Rechts Mitte Links". Als Major Adolf Kottan in der Fernsehserie "Kottan ermittelt" erreichte Resetarits Kultstatus. Mit seinem Kabarett prägte er über Jahrzehnte die österreichische Szene. Der "kulturMONTAG" blickt auf die Höhepunkte seiner künstlerischen Karriere zurück. Zudem kommen Malarina und Alfred Dorfer zu Wort und nehmen auf Resetarits' Werk und Schaffen Bezug. Juli Zeh vor großem Publikum – Roman "Pony Show" wird zum Live- Ereignis: Mit "Pony Show" legt Juli Zeh einen neuen Roman vor. Im Zentrum des Justizdramas steht eine Verlegerin, die unter Mordverdacht gerät. Der Fall wird zum Medienspektakel – und wirft Fragen nach Macht, öffentlicher Meinung und der Deutung von Wahrheit auf. Juli Zeh zählt zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Autorinnen. Ihre Lesungen führen sie derzeit in die größten Konzertsäle Deutschlands. Bei diesen Live-Abenden stehen neben dem Roman vor allem gesellschaftliche Fragen im Mittelpunkt. Der "kulturMONTAG" hat eine Lesung in der Berliner Philharmonie besucht. "Feminist Futures Forever" im Belvedere 21 – Von der Avantgarde bis in die Zukunft: Am 5. November eröffnet im Belvedere 21 die Ausstellung "Feminist Futures Forever". Sie vereint künstlerische Positionen verschiedener Generationen – von der feministischen Avantgarde bis zu jüngeren Künstlerinnen und Künstlern – und fragt danach, welche feministischen Perspektiven und Forderungen in die Zukunft weisen. Die Schau fällt in die Schlussphase der Direktion von Stella Rollig: Im Jänner 2027 übernimmt Nina Zimmer die Generaldirektion des Belvedere. Im Studio ist die Künstlerin Margot Pilz zu Gast. Die 90-jährige Pionierin der feministischen Avantgarde spricht über ihr langjähriges künstlerisches Engagement.