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quer

Info, Zeitgeschehen • 18.06.2026 • 20:15 - 21:00
Moderator Christoph Süß, Oktober 2021.
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Moderator Christoph Süß, Oktober 2021.
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Moderator Christoph Süß.
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Moderator Christoph Süß, Oktober 2021.
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Originaltitel
quer
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2026
Info, Zeitgeschehen
· Ortsschild adé - Warum klauen Diebe "Füssen"-Schilder? Wer kennt sie nicht, die kindische Freude an Ortsnamen wie: Pups und Petting, Schabernack, Wichsenstein, Kloo, Kotzendorf, Bieselbach oder Busendorf? Solch herrliche Namen haben aber auch Schattenseiten. So werden immer wieder ihre Ortsschilder geklaut. Das ist nicht nur ärgerlich und kostet die Kommunen Geld, sondern auch gefährlich. Besonders, wenn auswärtige Autofahrer nicht mehr erkennen können, wann sie innerorts sind. Zuletzt hat es Füssen im Allgäu erwischt – zwölf Mal wurde heuer schon ihr Ortsschild geklaut. Doch warum Füssen? Wo ist da der Witz? · Gasspeicher adé - Wie sicher ist Bayern mit Gas versorgt? Im Krisenwinter 2022/23, als Russland seine Gaslieferungen einstellte, da retteten uns auch die deutschen Gasspeicher. Im Sommer wurde dafür Gas günstig eingekauft, eingelagert und im Winter weiterverkauft. Doch seitdem die Gaspreise auch im Sommer hoch bleiben, rechnet sich das Geschäftsmodell nicht mehr, die Gasspeicher füllen sich nur langsam. Zwei der fünf bayerischen Gasspeicher haben nun die Stilllegung beantragt. Kommt Bayern trotzdem sicher durch den Winter? · Bayerisches Kleinod adé? Gut Guglhör von Schließung bedroht Die Vorstufe zum Paradies – so könnte man Gut Guglhör im Blauen Land bei Murnau wohl beschreiben. Bergblick, Wirtshaus und seltene Tierrassen wie das Brillenschaf. Schon die bayerischen Könige liebten diesen Ort. Heute ist er Teil der "Bayerischen Staatsgüter". Doch letztes Jahr der Schock: der Bayerische Oberste Rechnungshof rügte die "Bayerischen Staatsgüter" wegen Missmanagements. Nun steht Guglhör auf dem Prüfstand. Vor Ort fürchtet man den Verkauf des beliebten Ausflugziels und protestiert für den Erhalt. Es geht um eine Grundsatzfrage: Kann man angesichts des Sparzwangs noch Geld für Sachen ausgeben, die einfach nur schön sind? · Barrierefreiheit adé - Verschlimmbesserung nach Bahn-Umbau Der Bahnhof im oberpfälzischen Laaber wird gerade modernisiert, beide Bahnsteige neu gebaut, alles barrierefrei. Auch die Personenunterführung wird saniert, aber nicht barrierefrei. Denn für einen Aufzug hat Laaber zu wenig Fahrgäste. Bisher gab es sog. "Schiebespuren" seitlich der Treppe, doch das sei, laut Bahn, aufgrund von EU-Vorschriften nicht mehr zulässig. Deswegen: Pech für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen. Sie müssen nun einen 15-minütigen Umweg entlang einer Kreisstraße ohne Gehweg nehmen. Für viele ist das keine Alternative. Den neuen, barrierefreien Bahnhof können sie wegen der neuen Barriere-Unterführung nicht nutzen. · Denkmal adé? Ering und sein teures Prachterbe Was für eine Kulisse: ein 400 Jahre altes Schloss, im Besitz der Familie Esterházy. 100 Meter weiter eine Malzfabrik, Jahrhundertwendebau, Blankziegel-Fassade. Ering an der österreichischen Grenze hat eine herausragende Geschichte. Doch heute verfällt der Ortskern, die Malzfabrik ist gesperrt, eingerüstet, ein Teil eingebrochen. Auch das Schloss bröckelt und steht weitgehend leer. Ering steht vor der Frage: Die Baudenkmäler retten oder sterben lassen? Die kleine Kommune ist klamm und so mancher im Ort möchte lieber in die Gegenwart als in die Vergangenheit investieren.